Komplettes Thema anzeigen 25.08.2008, 15:25
Deckard Abwesend
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Dabei seit: 08.01.2006
Wohnort: Steiermark


Betreff: Re: Reclam Filmklassiker: Indiana Jones
Zitat von Phaidon:
Das ist halt akademische Schreibe.

Nicht unbedingt Zwinkernder Smiley in jedem Anfängerkurs des wissenschaftlichen Arbeitens wird einem beigebracht, dass eine wissenschaftliche Publikation nur dann was taugt, wenn sie so geschrieben ist, dass man nicht nach 2 Absätzen einschläft. Texte/ Bücher die überdurchschnittlich und sinnlos mit Fremdwörtern und Schachtelsätzen vollgepackt sind, haben entweder geringe bis gar keine Aussage oder dem Autor ist zum Thema nichts wirklich Neues/Wichtiges eingefallen. Mithilfe von Fachausdrücken und überdurchschnittlich vielen Bindewörtern kann man über jedes beliebige Thema eine Menge schreiben, sonnvoll oder sinnlos sei mal dahingestellt.
Wie gesagt ich hab schon einige Diplomarbeiten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen korrekturgelesen aber keine davon war so anstrengend zu lesen wie die paar Zeilen obethalb.
Auch ist zu sagen, dass der Reclamverlag seinen "akademischen Touch" immer wieder betont sei es durch Publikationen die keiner braucht oder sonstige überkompliziert anmutenden Werke (man braucht sich nur die Lektüreschlüssel für Schüler (!) zu klassischen Werken anschauen, da versteht der durchschnittliche Gymnasiast die Hälfte nicht).

Und wozu zum Geier brauche ich ein höchst intellektuelle Rezension der Indyfilme? Dass Anything Goes von Cole Porter ist ist mir seit Ewigkeiten bekannt und der Rest ist Geschreibsel.
Da bin ich eher für Werke wie "Die Wissenschaft in Indiana Jones" oder ähnliches weil man da vom Lesen auch was hat.