Betreff: Re: Indy - Rambo - McClane
Zitat von 5IC:Ich hatte nur irgendwann das Gefühl "Toll - hunderte Leute mit nem MG abknallen kann ich auch selber"
Was hast du denn für Gedanken

Nein, mal im Ernst: Rambo 4 dauert tatsächlich zu kurz und somit wäre die Erweiterung des typischen Rambo-Elements, also dein erwähntes Einzelkämpfertum und vorallem die Guerillataktik löblich gewesen. Hätte doch perfekt in die Szene nach der grossen Sprengung gepasst, da ja nicht alle Verfolger dabei draufgingen. Was mir persönlich nicht so in den Kontext passte, war das Ende: Rambo ist eine Art heimatlose Figur, die zwar das Vaterland liebt, dort aber verschmäht wurde und zum ewigen Kämpfer mutiert. Warum also seine Rückkehr in die USA? Während des Schmiedens sagt er explizit, dass Krieg in seinem Blut liegt - warum also dieser versöhnliche Schluss? Das Abschiessen von 3'000'000 Burmesen kann kaum eine Katharsis sein und selbst der christliche Wohltäter greift am Ende zum Töten! Lag es an der Frau und deren Ideale? Das kam einfach zu wenig klar rüber. Rambo hätte zum Ende hin mit seinem Kutter davonfahren müssen, das hätte symbolisch besser zur Figur gepasst. Trotzdem finde ich, wie Norman, den vierten Rambo mit Abstand den besten aller vierten Teile. Er bleibt seiner Franchise treuer und lehnt sich wieder an den Ernst des ersten an.
Adios
Fantasius
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mal editiert, das letzte Mal am 08.08.2008, 16:02 von Fantasius.