Komplettes Thema anzeigen 07.07.2008, 16:02
Belloq Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 06.02.2008
Wohnort: Nürnberg


Betreff: Re: Nach Teil 4 -Ein erneuter Blick auf Indiana Jones und der Tempel des Todes
Zitat von Phaidon:

Dass hier einige Temple als besten Film empfinden, liegt nach meiner Theorie auch daran, dass er der simpelste ist und intuitiv verstanden werden kann. Ich meine, die meisten Indy-Fans haben die Filme zum ersten Mal als Kind gesehen (obwohl sie ja nun beim besten Willen keine Kinderfilme sind, aber was soll's), und Temple entspricht mit seinem einfachen Plot in Grundzügen den Alpträumen, die jedes Kind hat. Durch Shorty als Identifikationsfigur gibt es auch einen guten Zugang. Bei den anderen Filmen ist das diffiziler. Ich meine, wer hat als Kind verstanden, worum es bei Last Crusade geht?
Auch Raiders ist wesentlich erwachsener, wenn auch etwas zugänglicher. Durch die Erinnerungen an die Kindheit erhält Temple also einen besonderen Stellenwert, und diese haben sicherlich auch Einfluss in die heutigen Betrachtungen des Films.

Ja und Nein!
Temple zeigt Indiana Jones in Reinkultur, ohne Hintergrundwissen (bis auf ein paar Anspielungen), ohne Schnick Schnack, das Abenteuer pur. Allerdings funktioniert Temple meiner Ansicht nach trotzdem nur weil es dort bereits einen Vorgänger gab. Temple zeigt das reine Abenteuerbild von Indy. Klar ist die Story einfacher gestrickt und die Action überwiegt vor den ruhigeren und besinnlicheren Szenen wie zB. in Raiders oder Crusade. Aber, es allein darauf zu reduzieren lass ich nicht gelten weil eben Temple ohne Raiders nicht funktionieren würde.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, das letzte Mal am 07.07.2008, 16:03 von Belloq.