Betreff: Re: Nach Teil 4 -Ein erneuter Blick auf Indiana Jones und der Tempel des Todes
Zitat von Hanselation:Zitat von Phaidon:
Dass hier einige Temple als besten Film empfinden, liegt nach meiner Theorie auch daran, dass er der simpelste ist und intuitiv verstanden werden kann. Ich meine, die meisten Indy-Fans haben die Filme zum ersten Mal als Kind gesehen (obwohl sie ja nun beim besten Willen keine Kinderfilme sind, aber was soll's), und Temple entspricht mit seinem einfachen Plot in Grundzügen den Alpträumen, die jedes Kind hat. Durch Shorty als Identifikationsfigur gibt es auch einen guten Zugang. Bei den anderen Filmen ist das diffiziler. Ich meine, wer hat als Kind verstanden, worum es bei Last Crusade geht?
Auch Raiders ist wesentlich erwachsener, wenn auch etwas zugänglicher. Durch die Erinnerungen an die Kindheit erhält Temple also einen besonderen Stellenwert, und diese haben sicherlich auch Einfluss in die heutigen Betrachtungen des Films.
Naja...ich hab Tempel des Todes mit 17 Jahren
im Kino gesehen. Jäger des verlorenen Schatzes hatte wohl ähnliche Schockmomente (Explodierende und schmelzende Köpfe), totzdem war Tempel des Todes für mich beim ersten Sehen noch unterhaltender (aber nicht wegen der Schockmomente!)
Die Indiana Jonesfilme sind für mich wie Rummelplatz und Karusselfahren, - Tempel des Todes speziell ist mehr wie eine Geisterbahnfahrt mit einer Achterbahn (Dazu passen dann auch die kreischende Willie und der beeindruckte Short Round!
) Tempel des Todes machte mir beim erstmaligen Schauen schon am meisten Spaß - trotz der ansich dunklen Grundstimmung. Von Last Crusade war ich im übrigen 1989 etwas enttäuschst, weil er eben zu humorvoll sein wollte (Brody und Henry sr.) - aber die Panzerszene fand ich wiederum richtig klasse!
Grob gesehen ist demnach:
Raiders eine Schießbude
Temple Achterbahn in einer Geisterbahn und
Crusade ein Spiegelkabinett.
(Crystal Skull 'ne Losbude (mit lauter Nieten?)
)
Nick
