Komplettes Thema anzeigen 06.01.2004, 15:33
Jens Abwesend
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Wohnort: Berlin


Betreff: RE: Welche Schätze gibts denn eigendlich noch
Also, liebe Kinder. Es war einmal, vor langer Zeit ...

Äh - ich fang nochmal an.

Vor der Küste Kanadas liegt eine kleine, von Eichen bewachsene Insel - OAK ISLAND.
Irgendwann Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten dort zwei Jungen beim spielen eine Waldlichtung, die seltsam künstlich wirkte. Zudem hingen über einem nahestehenden Baum die kümmerlichen Reste eines alten Flaschenzugs. Schnell waren sich die Jungen einig - hier musste ein Piratenschatz vergraben sein. Also kamen sie später am Tag mit Spaten und Schippe wieder und begannen zu graben. Es dauerte nicht lange und sie stießen auf eine Lage Eichenbohlen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um die erhoffte Schatzkiste, sondern um die Abdeckung eines Schachtes. Nach mühseliger Entfernung dieser Bretter gruben sie weiter. Sie gruben, und gruben, und gruben ... und gaben irgendwann auf. Später kehrten sie mit Erwachsenen zurück um weiterzugraben, aber der Schacht nahm einfach kein Ende. Immer wieder Schichten von Holzbalken, Kokosstrohmatten und Erde. Da hatte sich jemand richtig Mühe gegeben. Um die Sache abzukürzen: noch heute buddeln Schatzsucher auf der Insel - bisher ohne Erfolg. Inzwischen sieht die ganze Insel aus wie ein Schweizer Käse. Aber irgendetwas scheint in der Tat dort versteckt zu sein. In besagtem Schacht fand man z.B. Ende des 19., Anfang des 20. Jh. eine Steinplatte mit Inschrift (die niemand entziffern konnte). Platte ist inzwischen verschollen, könnte auch 'ne Fälschung gewesen sein. Und als man endlich so tief war, dass man ein paar Kisten entdeckt hatte, wurde der ganze Schacht über Nacht geflutet, offensichtlich gab es ein Kanalsystem, dass den Schacht mit dem Meer verband und vor unbefugtem Zugriff schützte.
Ob diese komplizierte Anlage wirklich eine Piratenschatz, den Templerschatz oder was auch immer beherbergt, kann jetzt - da der Schacht endgültig zusammengebrochen ist - wohl nicht mehr herausgefunden werden. Jedenfalls nicht mehr ohne größere Mühen und finazielle Aufwendung.

In dem wieter oben von mir empfohlenen Buch steht auch ein Kapitel zu Oak Island - aber auch bei GOOGLE müsste sich noch 'ne Menge mehr finden lassen.