Betreff: Re: Der ultimative "So finde ich Indy 4!" Thread
Zitat von Daniel:@Niob und andere
: Warum ist es Selbstbetrug wenn man Indy 4 nach der ersten Enttäuschung versucht lockerer zu sehen und dabei akzeptiert, dass es (siehe "PHÄNOMEN-Tread) nicht mehr so werden konnte wie damals?
Was heißt Selbstbetrug... Man freut sich riesig auf eine Fortsetzung. Man macht sich Gedanken stellt gewisse Erwartungen an diese. Diese Erwartungen müssten im Großen und ganzen auch erfüllt werden können (meine auf jeden Fall). Dann sehe ich den Film und bin total enttäuscht, weil alles einfach nicht so ist, wie es sein sollte. Ich kann mich dann natürlich hinsetzen und sagen "Okay, ich tu jetzt einfach so, als ob ich einen ganz anderen Film gucke, damit ich wenigstens noch ein bisschen Freude an dieser riesigen Enttäuschung habe. Nebenbei blende ich noch alles Schlecht irgendwie aus.". Damit bescheisst man sich doch letztlich irgendwie selbst, oder nicht?
Und hier ist es ja nicht so, dass man enttäuscht ist, weil man eine falsche Erwartung an den Film gestellt hatte, weil man nicht genau wusste, wie er gemeint ist oder weil man bestimmte Aspekte aus einem anderen Aspekt sehen muss. Hier wissen wir alle, wie er hätte sein sollen und in welche Richtung es hätte gehen müssen. Und das wussten Spielberg, Lucas und Ford auch und sind gescheitert. Das ist hier also was anderes.