Komplettes Thema anzeigen 09.08.2026, 21:45
FloW Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Das biografische Musikdrama „Michael“ (2026) unter der Regie von Antoine Fuqua hat mich vor allem durch seine visuelle Wucht fasziniert, da es den rasanten Aufstieg des King of Pop von den Jackson 5 bis zu seiner Welttournee zum Album „Bad“ im Jahr 1988 nachzeichnet. Besonders beeindruckt hat mich Hauptdarsteller Jaafar Jackson, der seinem eigenen Onkel verblüffend ähnlich sieht und von Colman Domingo als strengem Vater Joseph sowie Nia Long als Mutter Katherine großartig flankiert wird. Zu den absoluten Höhepunkten zähle ich die mitreißenden, handwerklich brillanten Konzertszenen und die phänomenale physische Präsenz des Debütanten, die mich gefesselt haben. Enttäuscht hat mich dagegen die dramaturgische Konfliktvermeidung, da der Film durch rechtliche Rahmenbedingungen und den Fokus auf die frühen Jahre jegliche dunklen Kapitel und Kontroversen für mein Empfinden zu konsequent ausblendet. Für mich funktioniert das Werk als reibungslose, opulente Fan-Huldigung zwar überragend, bleibt mir inhaltlich als ernstzunehmendes, tiefgründiges Biopic aber letztlich zu glatt und mutlos. Bewerte den Film mit 7 von 10 Moonwalks. Geliehen auf Prime mit Bonusdoku.