Komplettes Thema anzeigen 10.05.2026, 16:15
Kukulcan Anwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Michael

Ein Coming of Age Drama, in dem der Held sich vom Vater abnabelt, der im Film der Bösewicht ist (und es wohl im Leben auch war).

Der Film zeigt Michael Jackson als den Ausnahmekünstler, der er sicher war und gleichzeitig die Ursprünge eines verkorksten Lebens. Da es nur Teil 1 ist („Die Geschichte von Michael geht weiter“) kann man ihm auch nicht vorwerfen, dass er etwas verschweigt (kann man dann ja ggfls. bei Teil 2 oder 3 tun).

Ist der Film jetzt glorifizierender Konzertfilm oder ein ernstes Biopic? Ersteres finde ich etwas unfair, zweites trifft es durchaus. Dabei ist kein filmisches Meisterwerk gelungen, grade in den wenigen ruhigeren Szenen berührte er mich wenig oder wirkte ein wenig oberflächlich. Schlecht ist er aber auch nicht, man darf eben keine Wunder erwarten.

Der Hit war eher der Darsteller von Michael als Kind, aber auch sein Neffe als älterer Michael hat sein bestes gegeben. Da kam es dann eher zu einem „Uncanny Valley“ Problem, ganz nah dran aber eben nicht perfekt. Da funktioniert etwas weiter weg wie Rami Malik als Freddy ein bisschen besser für mich.

Als Wertung möchte ich wohlwollendes solide hinterlassen, für Fans dürfte der Film prima funktionieren. Für mich als objektiver Betrachter eines wie gesagt Ausnahmekünstlers und durchaus Fan des Thriller Albums hat er gut genug funktioniert, um mich 2 Stunden zu unterhalten.
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, das letzte Mal am 10.05.2026, 16:29 von Kukulcan.