Betreff: Re: Poesie-Thread
Die Ruhe im Auge des Sturmes
Dass ich heute so ruhig und entspannt bleibe, während um mich herum manche kalkulierende Menschen auf meinen Zusammenbruch warten, liegt schlichtweg daran, dass ich das härteste Überleben bereits gelernt habe. Ich kenne wirklich den tiefsten Boden, ich kenne das böseste Feuer – und wer das einmal durchschritten hat, verliert die Angst vor der Erwartungshaltung anderer. Diese Stille in mir ist kein Rückzug, sondern meine Stärke und mein sicherster Anker zugleich.
In der Kommunikation mit meinen Freunden nutze ich diese Ruhe ganz bewusst: Wenn Gespräche hektisch werden oder Druck von außen entsteht, schenke ich mir selbst Zeit inne zu halten. Das war nicht immer so und man musste vieles erst in der Praxis lernen. Mittlerweile atme ich tief durch, wenn ich mich sammele. Das ist meine Art zu zeigen, dass ich bewusst für Fokussierung sorge und nicht bloß reagiere. Ich habe gelernt, kluge Gegenfragen zu stellen, statt mich zu rechtfertigen und auch humorvoll zu reagieren.
Ich bleibe der massive Fels, an dem Wellen brechen dürfen, ohne dabei mich zu vergessen und passe auch nach normalen Kräften auf mich auf und kann Hilfe organisieren. Diese unaufgeregte Art schafft einen Raum, in dem sich auch andere sicherer fühlen, was mir hilft, bestehende Bindungen zu vertiefen und neue Freunde zu gewinnen.
Auch nonverbal begegne ich dem Alltag mit einer kontrollierten Langsamkeit, die aus meiner Erfahrung speist. Während die Welt um mich herum schneller getaktet ist, verlangsame ich meine Bewegungen minimal. Ich bleibe geerdet, spüre den Kontakt zur Normalität und halte meinen Blick weit, statt mich auf Probleme zu fixieren. Das signalisiert Durchblick bzw. Ruhe.
Ich akzeptiere das Unvorhersehbare und baue darauf meine nächste Handlung auf durch Erfahrung und Improvisation. Auch Selbstironie im richtigen Moment bricht oft Eis und zeigt das es auch unperfekt geht.
Auch springt ein talentierter Hengst nur so hoch wie er muss. Taussendsassa zeigen ja auch nicht sofort alles was sie können. Es ist wichtig, dass man seine Freunde kennt und miteinander statt gegeneinander agiert. Bin für Fragen und Antworten da und werde weiter erfrischend und aufbauend agieren.
Mich reizen Herausforderungen und keine gemachten Nester und ich kann hervorragend zuhören und mich einbringen.
Bleibt positiv und agiert miteinander. Ob virtuell oder wahrhaftig, unmittelbar gegenüber ist es wichtig das eine gewisse Lockerheit nicht verlernt wird und auch einfache Kommunikation aufrechterhalten bleibt, ohne große Erwartungshaltungen, aber auch mit Netiquette und Positivität. Immer dran denken das Narzissten und berechnende Taktirer, die gerne anderen die Schuld zuschieben wollen, durch genaue Beobachtung und geistige Analyse auch durch abgestimmte, humane Schwarmintelligenz immer mehr und mehr durchschaut werden können. Diese Persönlichkeiten durch Ruhe und Härte auf Abstand zu halten, dass ist leider weiterhin möglich. Das schafft dann Freiräume und neue Koalitionen von Gleichgesinnten mit weniger negativen Energiesaugern. Ich finde es ist wichtig darüber zu schreiben und die hart erkämpfte Freiheit zu festigen. Ein hohes, schützenswertes Gut!
💪🏻❤️🍀🎶🌍🙂
Text von FloW
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mal editiert, das letzte Mal am 28.03.2026, 22:54 von FloW.