Komplettes Thema anzeigen 27.03.2026, 13:18
Fabilousfab Abwesend
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Betreff: Re: Artefakte und ihre realen Hintergründe

Präkolumbianische Figuren


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Realität

KERAMIK: KUNST, FARBE UND FORM IM PRÄHISPANISCHEN PERU

Die Keramik jeder Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein bestimmtes Muster in Formen, Farben, Dekoration und Ikonographie aufweist, da sich diese Gesellschaften durch eine plastische Sprache manifestieren, in der sie alle diese Elemente auf ihre Weise komponieren, indem sie das verwenden und nachahmen, was sie um sich herum finden.



Sie wurden in verschiedenen Stilen von Kulturen wie Chavín, Cupinisnique, Virú, Moche, Recuay, Nasca, Tiahuanaco, Huari, Ychma und Inca hergestellt.
Die spezifischen Ursprünge der Stücke sind aber schwer festzustellen. Fast alle Keramiken sind präkolumbianisch, bevor spanische Konquistadoren Südamerika erreichten. Einige wurden innerhalb des Inka-Reiches hergestellt. Andere stammen aus obskuren Kulturen, die von 300 v. Chr. bis 1200 n. Chr. die lange Westküste des heute Peru erstreckten.

Nazca; ca. 400-800 n. Chr.  

Die Form des Kopfes selbst könnte den sozialen Status oder die ethnische Identität einer Person signalisieren. Diese Figur, wahrscheinlich eine Frau, hat einen künstlich geformten Kopf. Viele Nasca-Leute formten ihre Köpfe, wie z.B. eine verlängerte und abgeflachte Stirn. Mütter banden Bretter hinter die Köpfe ihrer Babys und formten ihre noch geschmeidigen Schädel, um einen dauerhafte Statusmarker zu schaffen.

Nazca; 1-650 n. Chr. Nazca; ca. 100 bis 400 n. Chr.

Diese Gefäße könnten zum Lagern und Trinken von Chicha, einer Art fermentiertem Maisbier, verwendet worden sein und wären vielleicht in ein mit Opfergaben gefülltes Grab gelegt worden.

Quellen: usu.edu/bidsquare.com/mad.com.pe/
Fabian
Nichts schockiert mich, ich bin Wissenschaftler