Betreff: Re: Trump - vier magere Jahre für meinen Nationalpark-Ticket Dealer
In der aktuellen geopolitischen Lage Anfang 2026 wird deutlich, dass Donald Trumps Vorstoß nach Grönland primär von militärstrategischen Interessen und dem Wettlauf um Rohstoffe (Wirtschaftsinteressen) getrieben ist. Aus seiner Sicht ist dies sinnvoll, um die arktische Flanke gegen Russland und China zu sichern und den US-Vorteil bei Seltenen Erden auszubauen. Da Dänemark und Grönland jedoch einvernehmliche Gebietsabtretungen strikt ablehnen, gefährdet dieser Kurs das transatlantische Bündnis massiv. Obwohl die westlichen Alliierten im selben „Team“ spielen, vertritt Trump die Ansicht das die USA alleine Grönland effektiver schützen könnten. Das ist nicht richtig, weil ein Player nicht ein ganzes Team ersetzen kann. Um Trumps Augen wieder zu beruhigen, müsste man ihm aufzeigen, dass eine diplomatische Eskalation mit Europa im Bezug auf Grönland die Stabilität des Dollars und US-Handelsbeziehungen stärker schädigt, als der territoriale Gewinn wert ist. Ein „Deal“, der den USA exklusive Schürfrechte und den Ausbau der Pituffik Space Base garantiert, ohne die dänische Souveränität anzutasten, könnte man gegenseitig besprechen, um den außenpolitischen Fokus auf den Brennpunkten Lateinamerika, Naher Osten und Osteuropa zu behalten. Die Erreichung von Fortschritten in den genannten Brennpunkten sind absolut nicht zu vernachlässigen. Keine Seifenoper mit den direkten Nachbarn der USA!
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mal editiert, das letzte Mal am 07.01.2026, 15:42 von FloW.