Komplettes Thema anzeigen 25.07.2025, 16:25
Cato Jones Abwesend
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Dabei seit: 29.03.2007
Wohnort: Mittelhessen


Betreff: Re: Verstorbene Prominente
Zitat von Darth72:
A. H. ist sicher ein extremes Beispiel, ebenso wie M. al-Gadaffi, S. Milo¨ević oder S. Hussein. Bei diesen zutiefst bösen Menschen darf aus meiner Bewertung auch nach deren Tod nicht über ihre Untaten geschwiegen werden. Es gilt mMn vielmehr eine Pflicht zur möglichst lückenlosen Aufklärung mit dem Ziel, derartiges für die Zukunft zu verhindern.

Anders sieht es aus meiner Sicht bei anderen Verstorbenen aus, die sich zu Lebzeiten durch extreme, einem selbst möglicherweise nicht passende Meinungsbekundungen ausgezeichnet haben.

Hier muss, wenn dann, zu Lebzeiten klar widersprochen werden. Sei dies bei den politischen Äußerungen eines Kid Rock oder aber eben eines Hulk Hogan.

Mit dem Tod gebietet es mMn aber dann der Anstand, das Kapitel zu schließen und nicht "nachzutreten". Dies hat aus meiner Wahrnehmung auch eine soziale und gesellschaftliche Funktion, das Verhindern von vermeidbaren, weiteren Streitereien.


Deiner Aussage Darth72 schließe ich mich zu 100% an!

Was auch immer Hulk Hogan für Trump gemacht hat, habe ich nicht verfolgt und hat mich auch nicht interessiert. Jedem seine Meinung, auch wenn Sie mir nicht unbedingt gefallen muss.
Hulk Hogan war ein Held meiner Jugend. Habe unzählige Stunden mit Freunden vor dem TV gesessen und Wrestling geschaut. Das waren in den 90ern einfach geile Charaktere!
Ich könnte kotzen, wenn nur ein ein paar Stunden nach der Todesnachricht schon Meldungen u. a. auf T-Online stehen mit der Schlagzeile "Die dunkle Seite des Hulk Hogan...". Sowas ist pietätlos, sowas macht man einfach nicht! Die Internetschreiberlinge tun für Klicks aber leider alles!
Möge er in Frieden ruhen!
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, das letzte Mal am 25.07.2025, 16:26 von Cato Jones.