Betreff: Re: Was gibt es Neues von Kathleen Kennedy?
JJ Abrams hat leider mit seinen vorangegangenen großen Serienerfolgen nicht beweisen können, dass er überhaupt an ein gutes Ende für seine Film- Charaktere denkt.
Abrams konnte Zuschauer oft mit einem WOW Faktor in seine Filme und Serien locken, um sie dann aber bisher jedes Mal am Ende zu enttäuschen.
Diese Situationen gab es bei den Serien Lost und Alias: Die Agentin. Wo der Anfang so gehypt war, dass die Zuschauer nach dem schlechten und gefühlt nicht durchdachten Ende wütend waren.
Bei Star Trek Into Darkness und bei Star Wars Das Erwachen der Macht hat er die ganze Geschichte der Vorlagen (Star Trek 2 und Star Wars A New Hope) einfach nur kopiert und nicht darüber nachgedacht, wie man Figuren zu Ende erzählt. Bei seinen Star Trek Filmen waren die Fans nach dem Ende von Teil 2 auch wütend.
Star Wars 9 ist bezüglich Drehbuch und Story ein Armutszeugnis. In Star Wars 7 haben die Figuren 0,0 Hintergrundgeschichte.
Mission Impossible 3 war farblos und uninspiriert.
Super 8 und Cloverfield haben es jeweils auch geschafft zu Beginn einen Hype zu erzeugen. Beide Filme sind nicht schlecht, aber am Ende eben oberflächliche Unterhaltung.
Ich mochte Star Wars 7, Star Trek, Super 8 und Cloverfield, aber es hätte für die neuen Star Wars Filme jemanden mit mehr Talent für eine größere Story gebraucht.
---------------------------------
Übrigens auch zu Indy: George Lucas, Spielberg, LucasFilm und jetzt auch Disney hatten immer die Philosophie und Grundlage für alle ihre Filme: Das sie NIE eine Story verfilmen, die es in ihrem Universum schonmal als Spiel, Serienepisode oder Buch gab. Deswegen gab es nie einen Fate of Atlantis Film und nie einen Luke Skywalker in einer Jedi Schule. Das ist in erster Linie nicht auf Kennedys Mist gewachsen.
.
Dieser Beitrag wurde
6
mal editiert, das letzte Mal am 21.05.2025, 16:19 von Stephan.