Betreff: Re: Mich nervt...!
..., dass heute jeder eine neue Partei gründet.
Natürlich kann man mit der Politik der vorhandenen Parteien unzufrieden sein und auch anderer Meinung sein. Aber das Beispiel der AFD zeigt doch, wie Parteigründer unterwandert werden und eine Partei dann komplett in eine radikale Richtung abdriftet. Lucke und Co. sehen das heute als Fehler diese Partei gegründet zu haben. Sind aber längst nicht mehr an der Spitze der Partei. Sind denn Wagenknecht und Maaßen genauso hohl und verstehen nicht, dass sie durch ihren blinden Aktionismus der Demokratie einfach nur schaden? Diese Entwicklung ist brandgefährlich. In der Weimarer Republik hatten wir bereits zu viele Parteien. Das führt nur dazu, dass radikale Parteien das Steuer übernehmen und die Demokratie abschaffen wollen. Natürlich gibt es die 5% Hürde und auch etablierte Parteien, die sich nicht einfach verdrängen lassen. Aber diese Entwicklung, dass gescheiterte oder unzufriedene Persönlichkeiten neue Parteien gründen, weil sie sich nicht einordnen, gekränkt und / oder mit anderen bereits vorhandenen Parteien nicht zusammenarbeiten wollen, ist auch für nachfolgende Generationen unverantwortlich. Natürlich kann man mit der aktuellen Politik unzufrieden sein, aber dann muss man in den Dialog treten, gesunde Koalitionen bilden und sich für die Bevölkerung einbringen. Es nützt nichts gegen alles und jeden zu schießen. Jeder Bürger ist in der Pflicht in der Gesellschaft mitzuwirken. Aus Protest radikal zu wählen ist dumm und unverantwortlich. Wählen ist wichtig und auch das aktive mitgestalten. Aber man darf nicht nur kurzfristig denken und muss auch die Auswirkungen seines eigenen Handels bedenken. Gerade wenn man Verantwortung trägt oder erlangen will. Für alles gibt es natürlich Pro und Contra. Oftmals reicht zuhören und vernünftige Schlüsse ziehen. Erlernte Techniken müssen aufgefrischt werden. Das soll ein Denkanstoß und keine Belehrung sein.
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mal editiert, das letzte Mal am 05.01.2024, 10:50 von FloW.