Betreff: Re: Dial of Destiny - Reviews auch mit Spoilern
Zitat von Cato Jones:Zitat von Kukulcan:Was ist denn „diese Art von Gewalt“? Zu unblutig? Von Propellern zerfetzt oder von einem Mahlstein zerquetscht zu werden macht natürlich schon ein bisschen mehr her.
In den anderen Filmen kämpfte Indy ums Überleben. In diesen Szenen in DoD wurden Menschen einfach nur eiskalt abgeknallt. Diese Art von eiskaltem Mord gab es in den Filmen bisher nicht. Und das fand ich war so nicht nötig, um die Bösen in Szene zu setzen.
Ich muss sagen, dass mir das nicht aufgefallen ist, wenn Teddy Hauke an das Gitter angekettet hat. Ich dachte, er hat nur sein Schloss geöffnet und schwamm dann davon. Was auch Sinn machen würde, denn er sah ja, dass Hauke mit seiner Statur nicht durch das Loch kommt. Wenn er ihn tatsächlich festgekettet hat, würde mir das nicht gefallen. Aber ich glaube nicht, dass es so war. Werde beim zweiten Besuch aufpassen.
Was auffällt, sind natürlich die eiskalten Morde vonseiten der Bösewichte, aber keiner von ihnen erschien mir ohne Konsequenz. Indy ist jedes Mal sichtlich schockiert, wenn seine Bekannten und Freunde sterben. Am bedeutendsten seine wütende Reaktion auf Rennies Tod, nachdem Helena noch im "Hurra, wir sind entkommen"-Modus ist: "My friend was just murdered." Alle Ermordeten haben vorher durch eine andere Szene ein Gesicht und eine Verbindung zu Indy bekommen. Das hat Mangold sehr gut gemacht. Gefühlt viel besser als der chinesische Freund von Indy, der am Anfang von Temple of Doom im Restaurant erschossen wird.