Komplettes Thema anzeigen 08.12.2007, 14:10
Deckard Abwesend
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Dabei seit: 07.01.2006
Wohnort: Steiermark


Betreff: Re: Archäologie
Danke Dark Hunter für die geistige Unterstützung Grinsender Smiley was du sagst über wenig Sicherheit und verlangte Flexibilität ist richtig, aber das trifft heutzutage auf fast jedes Studium zu. Ich kenne Leute die Jus studiert haben und jetzt was ganz anderes machen oder Mediziner die mit 30 noch immer keinen Turnusplatz bekommen haben und daher fast nicht verdienen. Andererseits kenne ich Historiker die auf der Uni eine gute Stelle bekommen haben, bzw. irgendwo in der Verwaltung (da ist in Österreich viel zu hohlen Grinsender Smiley ). Natürlich gibt es auch unzählige Negativbeispiele. Aber ich glaube trotzdem, dass man nicht fix sagen kann, ein Geisteswissenschftler wird keinen steilen Karriereaufstieg haben bzw. wird nicht viel verdienen. Das kommt auf das Glück des jeweiligen an bzw. den Ehrgeiz und das Können. Das beste Beispiel ist eines, dass mein Uniprof für Zeitgeschichte genannt hat: einer seiner ehem. Doktoranden in Geschichte und Latein ging vor kurzem als Chef einer großen Londoner Firmer in Pension. Für mich ein Zeichen großen Glücks, aber auch großen Ehrgeizes.
Man muss "seinem" Studium einfach treu bleiben und alles weitere ergibt sich. Ein begabter Kopf der in seinem Bereich genial ist ist noch nie arbeitslos gewesen ;-).