Betreff: Re: Der Anzug-Thread
Ihr habt schon recht, aber es gibt für mich ein "gut verkleidet" und ein "schlecht verkleidet". Im Indy-Gear fühle ich mich z.B. gar nicht wohl, das bin nicht ich. Ist OK für's Summit, aber das war's. In meinem viktorianisch/steampunkig angehauchten "Kostüm", was ich mir für Karnevalsgelegenheiten zusammengestellt hab, fühl ich ich wohl, das bin vielleicht auch nicht ich, aber jemand, als der ich mich auch wohlfühlen würde.
Im Business-Kostüm hab ich mich nie wohlgefühlt, auch wenn man mir natürlich bestätigt hat wie schick/schmuck das aussieht. Im eher klassischen Anzug mit Weste fühle ich mich zumindest selber nett angezogen und auch wohl, aber immer noch verkleidet. Die vordringliche Motivation ist es, einen besonderen Tag/Augenblick dadurch zu würdigen, dass man eben nicht das trägt, was man immer trägt - nicht darum, für die entsprechende Gelegenheit nach klassichen Maßstäben passend gekleidet zu sein.
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mal editiert, das letzte Mal am 16.08.2017, 09:19 von Kukulcan.