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Betreff: Re: Luc Besson
Warum jetzt der Botschafter der Schatten mit Watto anstatt mit Ephant Mon verglichen wird, weis der Henker.
Spoiler:
Achtung,wenn man unter den folgenden Links etwas kaufen kann, dann empfehle ich diesen Kauf nicht. Ich habe auch keine eigene Meinung zu den dort liegenden Texten und Bildern.
OK, darum geht es mir ja eigentlich nicht, sondern um die Angewohnheit, bei Filmen die Vorlagen nicht zu berücksichtigen, wenn es um die Frage geht, was originell und was geklaut ist. Ich muss da wieder an meine Freundin denken, die nach dem Besuch des damals neuen Herr-der-Ringe-Film gelangweilt meinte, dass das ja alles nicht neu sei mit den Elfen, Zwergen und Orks und so. (Den gleichnamigen Roman kannte sie bis dato noch nicht). Der Herr-der-Ringe-Schöpfer hätte sich doch besser neue Figuren ausdenken sollen.
Nach meiner Meinung ist so eine Frage wenn es um die Beurteilung von Filmen geht, garnicht relevant. Denn in ener zusammenhängenden Kulturlandschaft wiird eh jedes Werk von seinen Vorgängern beeinflusst. Es wäre ja auch schlimm, wenn jede Idee nur einmal verwendet werden dürfte. Nicht zu Unrecht gilt z.B. in Japan die leidenschaftliche Kopiererei als großes Kompliment für an den Ersteller der Vorlage und ist keinesfalls negati besetzt. Warum kann man hier und heute nicht Medien beurteilen, ohne ausser Acht zu lassen, wer von wem kopiert und welche (vorgebliche) Neuheit origineller ist? Wäre es nicht viel entspannter, solch einen Film einfach unbeeinflusst auf sich wirken zu lassen? Im Endeffekt wäre es optjektiv die gleichen Filme/Bücher, wenn man Vorlage und Kopie in einer anderen Reihenfolge das erste Mal sehen würde, als sie produziert wurden.
Laird Dr. Pascal Ivanović Kurosawa is one of the most over-rated moderators in this forum.
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mal editiert, das letzte Mal am 25.07.2017, 12:05 von Pascal.