Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens
Schon klar. Und der Autor kommt ja unterm Strich zu dem gleichen Schluss, den ich als vages Gefühl nach der Erstsichtung von TFA hatte: Da fehlt der persönliche Touch des "Meisters" - und wenn es angesichts des heiligen Ernstes, mit dem Abrams ans Werk gegangen ist, auch nur ein kleiner kindischer Furzwitz gewesen wäre.

Pauschal aburteilen mag ich es dann allerdings auch nicht, denn die Rückkehr von zum Beispiel Singer zu den X-Men hat das Franchise (in meinen Augen) zu alten Höhen geführt. Aber ok, Singer war auch der Mann, der das Franchise im Kino überhaupt begründet hatte.
Was mir dann allerdings doch zu denken gibt: So durchkonstruiert und durchschaubar, wie TFA als Nostalgievehikel und Gelddruckmaschine ist - die ganzen positiven Kritiken und Zuschauerwertungen müssen ja irgendwie zustande kommen. Das sind nicht alles Nerd-Meinungen, die aus Trotz gegenüber den Prequels automatisch Höchstwertungen für TFA gegeben haben und zigmal in den Film gerannt sind. Vielleicht schauen wir als Film"freunde" schon ZU genau hin? Die Frage muss ich mir ja eher selbst stellen, anstatt am Verstand aller anderen zu zweifeln...