Komplettes Thema anzeigen 05.01.2016, 17:42
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Star Trek
Off-Topic:
Aber Who, das ist doch genau die Dynamik, die in den Diskussionen immer Einzug hält: Die Fans wissen besser, was Lucas tun sollte als Lucas selbst. Finde ich recht anmaßend. Lucas HAT mit Disney gebrochen. Er hat es im Grunde genau richtig gemacht: Als er merkte, dass er keinen Einfluss mehr ausüben würde, hat er gesagt: Ok, ich mache den Break und ziehe mich raus. Aber trotzdem darf er doch wohl noch seine Meinung sagen, wenn er gefragt wird. Millionen und Abermillionen Leute, die keinerlei schöpferischen Bezug zu Star Wars haben, blasen derzeit ihre Meinung über TFA in den Äther, aber ausgerechnet der Schöpfer des Ganzen darf das nicht?

Warum er seine "Kinder" verkauft hat, hat er in mehreren Interviews der letzten Jahre eigentlich sehr nachvollziehbar erläutert. Ich habe nur den Eindruck, einige wollen das nicht nachvollziehen. Einerseits muss er dafür sorgen, dass Lucasfilm weiterläuft, andererseits will er sich mit 70 Jahren nicht mehr 10 Jahre oder länger an solche Produktionen binden. Also hat er das gemacht, was viele Unternehmer machen: Er hat verkauft, und zwar an einen Konzern, mit dem er sowieso schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Er sollte auch das tun, was viele Unternehmer nach einem Verkauf tun: Als Berater übergangsweise an Bord bleiben. Inzwischen ist es anders gekommen. Dass er den Verkauf letztlich bereut, glaube ich trotzdem nicht. Denn ich denke, dass ihm seine Familie und sein Museumsprojekt wohl mehr Befriedigung verschaffen, als sich mit mauligen "Experten" herumzuschlagen.

Ich finde es interessant, dass in Sachen Lucas immer mit zweierlei Maß gemessen wird. Dass die "Fans" selbst nicht von dem unseligen Thema Lucas-Prequels-Verkauf-etc. lassen können, zeigt sich ja drei Jahre nach dem Verkauf von Lucasfilm an dem PT- und Indy4-Gebashe, das in jeder TFA-Kritik auftaucht.

Nein, der 6. Januar ist nicht in ganz Deutschland frei. Zwinkernder Smiley