Betreff: Re: Star Wars Episode VII - The Force Awakens
Kommen grad aus dem Kino und ich glaube nicht, dass ich viel drüber nachdenken muss, bin mir recht sicher, dass ich lieber Lucas "Vision" gesehen hätte.
Ich kenne keine der Bücher, aber verstehe ein wenig Aldridges Schmerz - da hätte man in Richtung "Lore" viel mehr machen können als dieses völlig hirnlose 1. Ordnung/Rebellen/Republik Setup.
Spoiler:
War das mit der Republik, die mal kurz schockiert in die Kamera schauen durfte eine Art Jar Jar Binks Stellvertreter, mit der man stellvertretend kurz abrechnete?
Han Solo, naja. Wer bitte hat daran gezweifelt, dass Ford immer noch Leinwandpräsenz und Charisma hat? Aber ansonsten bestand die Rolle hauptsächlich aus Fan-Service-One-Linern.
Spoiler:
Ich bin froh, dass er stirbt und Platz für einen neuen Indy Film sowie eine neue Generation bei Star Wars macht.
Carrie Fisher hab ich lieber jung und zickig gesehen, da war nicht allzu viel Schauspieltalent vonnöten, in TFA wäre sie nicht wirklich nötig gewesen. C3PO und R2D2 waren da, aber da hätte man was draus machen können, selbst BB-8 fand ich leider nicht so den Ausbund an Niedlichkeit und Witz.
Allgemein hatte ich beim Humor das Befühl, dass er zwar reichlich vorhanden, aber oft eher platt/bemüht/retro war, auch wenn mein Nachbar sich wunderbar amüsierte.
Also alles ganz nett (vor allem technisch) soweit, aber auch mich hat der Film nicht "mitgenommen". Hoffe in den Fortsetzungen wird das frischer und mutiger und mit etwas mehr "Hintergrund". Von der Handlung war es zwar sicher kein Remake, aber von der Stimmung eher eine moderner gefilmte OT 2.0