Betreff: Re: Die Lieblingsfilme der Indy-Fans
Zitat von Aldridge: Das mag auf der rein filmischen Seite (nahezu) genial (oder verkopft - je nach Perspektive) sein, macht für mich aber - wie ich auch schon bei 2001 geschrieben habe - nicht automatisch einen guten Film mit einer gut erzählten Geschichte aus. Ist allerdings ein grundsätzliches Problem, das ich mit Kubrick habe. Spielberg hat danach mit Minority Report und Krieg der Welten zwei weitere SF-Themen behandelt, die in ihrer Umsetzung für das breite Publikum auch nicht ganz leicht zugänglich waren. Aber sie wirkten jeweils als Werk deutlich geschlossener.
Soweit, bis zur Neusichtung.
Diese entrückte und sehr stilisierte Art ist sicherlich nicht jedermanns Sache und erinnert sehr an andere Werke Kubricks. Da der Film aber Märchenmotive aufgreift und seine Thematiken eher abstrakter und philosophischer Natur sind, hatte ich nie wirklich Probleme damit. Bin aber auch ein Fan anderer "entrückter" Kubrick-Filme, wie "Uhrwerk Orange", "Barry Lyndon" oder "2001". Filme müssen ja nicht zwangsläufig linear oder überhaupt an sich erzählend sein.
The trick, William Potter, is not minding that it hurts!
Dieser Beitrag wurde
1
mal editiert, das letzte Mal am 29.07.2015, 10:19 von Toth.