Betreff: Re: Terminator Pentalogie
Zitat von Aldridge:Seien wir mal ehrlich: Nach T1 hätte es schon keine Fortsetzung gebraucht. Zeitreise-Storys sind in höchstem Maße paradox und werden mit jeder Fortsetzung nicht unbedingt logischer. Skynet schickt zuerst einen Terminator in die 80er. Das klappt nicht, also schickt er ein neues Modell in die 90er. Blödsinn. Das basiert auf einer Wahrnehmung von Zeit in linearer Form. Abgesehen davon hatte Cameron bereits die Story zu T1 geklaut.
Der Prä-1999er Schwarzenegger ist der Schwarzenegger von Phantom Commando, City Hai, den Conan-Filmen, Red Sonja, den Reitman-Komödien, Versprochen ist versprochen, Batman & Robin etc. Er hatte mehrere Highlights dazwischen, aber in Summe ist das qualitativ nicht besser oder schlechter als das, was er nach 99 gedreht hat.
Na wenn du so anfängst... gebraucht, gebraucht... wann hat es je eine Fortsetzung von irgendwas "gebraucht"? (mal die Filme ausgenommen die schon von vornherein als Mehrteiler konzipiert waren).
Cameron hat es geschafft, aus einem der kaltblütigsten Filmbösewichte die es je gab, einen "Guten" zu machen. Er hat das Publikum dazu gebracht, am Ende traurig über die Zerstörung des T-800 zu sein. Das ist die wahre Sensation in diesem zweiten Teil, die Wandlung des T-800 in einen Guten. DAS ist der Kern der Geschichte, die Essenz dessen, warum Cameron es getan hat und auch tun wollte. Umgesetzt mit der damals neuesten Technologie, einem fantatischen Gegenpart (Robert Patrick) und einer schauspielerisch sehr wandlungsfähigen Sarah Connor.
Wenn du -nebenbei bemerkt - in einem Film rund um Zeitreisen die LOGIK einforderst, dann brauchen wir auch gar nicht viel weiter diskutieren. Dann ist sowieso alles für die Katz'.
Sei so nett und zähl' mir bitte die "Highlights" des Post-99-er-Arnies auf. Sabotage? Collateral Damage? The 6th day? Ist da irgendwas gut dran?