Betreff: Re: Der letzte Film
21 Gramm
Alejandro González Iñárritu hat wirklich ein Gespür für besondere Filme. In diesem Episodenfilm wird nicht nur zwischen den drei Handlungssträngen hin und hergesprungen, sondern auch in der Zeit vor und zurück. Wie bei "Amores Perros" sind die Handlungsstränge auch wieder miteinander verwoben. Obwohl auch bei diesem Streifen häufig mit Handkameras gearbeitet wurde, was man auch merkt, wirkt er weniger hektisch als Iñárritus Erstling. Zudem wurde hier auch weitestgehend auf schnelle Schnittwechsel verzichtet. Es wurde teils sogar reativ wenig geschnitten, weshalb die Kamera häufiger schnell hin und herbewegt wurde, was aber ganz und gar nicht stört. Auch Schauspielerisch gibt's nichts zu meckern. Somit kenne ich jetzt endlich einen Episodenfilm, der "Pulp Fiction" toppt.
Marc S.
Bismarck biss Marc, bis Marc Bismarck biss.