Betreff: Weniger bekannte Serien
Ich hab so einiges gesehen in letzter Zeit, manches mehr, manches weniger bekannt (teils zu recht, teils zu unrecht):
- Veronica Mars: Ist ja inzwischen schon Kult, aber durch die Original-Sendetermine haben es viele verpasst. Die 25¤ für die komplette Serie auf DVD ist jedenfalls eine gute Idee, es sei denn Teenie-Detektivin hört sich allzu abschreckend an
- True Blood: Nagut, ist halt eine Vampirserie und auch nicht so unbekannt. Viel Sex und Gewalt, aber ich finde die Serie lebt von den völlig verpeilten Charaktere, die eher bedauerns- als liebenswert sind, weil sie so völlig bescheuert sind, dass sie ihrem Glück dauernd selbst im Weg stehen.
- Parenthood: Eine sehr typische US Familienserie, aber gute Scripts und gute Schauspieler. Halt extrem amerikanisch und eher was für Eltern, aber ich finde sie trotzdem recht schaubar.
- 30Rock: Ein wirklich witzige Comedy Serie mit wirklich guten Gagschreibern und ein paar abgedrehten Charakteren. Sehr amerikanisch und etwas oft wird die Popkultur Karte ausgespielt, aber in kleinen bis mittelgroßen Dosen wirklich unterhaltsam.
- Cougar Town: Diese Serie ist recht schlecht bei den Kritikern weggekommen, aber ich finde sie als Midlife-Crisis Sitcom wirklich sehr gelungen, amüsiere mich teilweise köstlich auch wenn manche Gags etwas zu offensichtlich oder gekünstelt wirken.
- Haven: Mystery nach einem Kurzroman von Stephen King. Nette kleine Kleinstadt, ganz nette Charaktere, der Mix aus Einzel-Stories und übergreifender Story ist gelungen, nur leider ist beides ohne wirklich Höhen - kann man aber schauen.
- Once upon a time: Was für Märchentanten. Die Grundidee, Märchenfiguren in eine typische amerikanische Kleinstadt zu packen und mit der Märchenwelt zu wechseln, ist OK. Klappt ganz gut in der ersten Staffel finde ich, dann kommen aber immer mehr Figuren (Alice, Peter Pan) und die dritte Staffel auf Nimmerland find ich schon eher nervig als unterhaltsam.
Continuum: Nette Zeitreise SF. Die Serie laviert sich ganz gut um die ganzen Zeitreise Probleme herum, aber so wirklich hat es mich nach der ersten Staffel noch nicht gepackt. Und nu ist sie auch schon wieder gecancelled.
Ripper Street: Die beste Jack the Ripper Serie ohne Jack the Ripper. Das alte London ist sehr schön dreckig dargestellt und die Stories sind interessant, sympathische Charaktere sind eher Fehlanzeige (durchaus gewollt). Die zweite Staffel wird aber wohl exklusiv für Amazon Prime produziert.
Perception: Mal wieder ein neuer Verrückter in Serie. Startete recht stark und interessant, hab jetzt schon die zweite kurze Staffel durch und fürchte es läuft sich recht bald tot.