Komplettes Thema anzeigen 08.01.2015, 18:34
Aldridge Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 13.08.2009
Wohnort: -


Betreff: Re: In space no one can hear you scream - Die Alien Filmreihe
Das Ende von A.I. war nicht optimal. Die letzten 20 Minuten wirkten irgendwie "drangeklebt" und wären für die Story nicht relevant gewesen. Allerdings hat das süßliche Spielberg-Happy End den Film auch nicht zwingend versaut, wie ein Großteil der Internet-Gemeinde meint.

Wie es besser gewesen wäre? Na, wie bei Prometheus eben. Die Erklärung war ja beinahe dieselbe. Und sie wirkte auch schon reichlich konstruiert. Aber sie wurde halt nicht so mit dem Holzhammer dargeboten wie bei Mission to Mars. In letzterem Fall kommen ja noch einige Probleme mit der Plausibilität hinzu: Wir haben eine raumfahrende Rasse, die sogar die Evolution auf der Erde angeschubst hat. Die benutzt als Schlüssel zu ihrem großen Geheimnis aber eine DNA-Sequenz, wie sie die Biologie nach heutigem Stand zu erstellen vermag. Und sie hinterlassen ein besseres Schulfilmchen, das nach dem heutigen Stand der Technik abrufbar ist und von Ottonormalverbraucher sofort verstanden werden kann. Ich fände es nur logisch, wenn eine Rasse, die zu solchen Großtaten fähig ist, auch in Sachen Biologie und Technik weiter ist und eine andere kognitive Leistung erbrächte. Eigentlich hätten die Astronauten dort mit Rätseln konfrontiert werden müssen, die sie gar nicht verstehen.

Den intelligentesten Ausflug in das Thema stellt für mich noch Contact dar, die Verfilmung des Buchs von Carl Sagan. Sagan legt ja die Mathematik als universell verständliche Sprache in der Verständigung mit den Außerirdischen zugrunde. Das macht alles, was folgt, dann wenigstens plausibel.