Dieses Jahr, ganze 18 Jahre nach dem Spielfilm, brachten die Cohen-Brüder ihr "Fargo" auf die Mattscheiben - diesmal wesentlich länger und ausgeschmückter. Die Serie basiert nur lose auf den Film, bedient sich im Prinzip nur an einigen Handlungselementen, welche in einem vollkommen anderen Kontext verarbeitet wurden und übernimmt (wenn auch mit teilweise stärkeren Abweichungen) einen Teil der Figuren, welche andere Namen bekommen haben. Hervorragend besetzt, mit Martin Freeman und Billy Bob Thornton, überzeugt die Serie mit einer ähnlichen Inszenierung als der Film. Auch wenn oftmals nicht sehr viel passiert, bzw. viel gesprochen wird, saß ich selten regungsloser vor dem Fernseher. Für mich ein Must-See, weshalb ich mich auch schon auf die zweite Staffel freue, welche...
Spoiler:
von Lou (dem Vater der Polizistin Molly) handeln wird. Ein Prequel also.
Vom Film war ich im Grunde eher enttäuscht, obwohl man dem Streifen im Grunde nicht viel Vorwerfen kann. Ich fürchte es war ein Fehler sich diesen nach der Serie anzusehen, denn so erwartet man - was die Story angeht - einfach mehr als er bieten kann. Die erste Staffel der Serie hatte immerhin 10 Folgen mit 60 Minuten; so viel Handlung kann ein 90 Minütiger Spielfilm kaum erzählen. Dennoch ist auch dieser sehr ansehnlich und hat ebenfalls diesen phantastischen Score, woran sich die Serie ja auch bediente. Defintiv auch ein Must-See! (Die meisten werden ihn wohl sowieso schon gesehen haben).