Betreff: Re: Der letzte Film
Das finstere Tal
Die deutsch-österreichische Romanverfilmung beweist das große Bilder und stimmige Genreproduktionen auch aus heimischen Landen kommen können.
Vor den verschneiten Alpen spielt sich ein astreiner Rachewestern ab der mit kleinen Tupfern Heimatfilm bereichert wird. Das klingt erstmal komisch funktioniert aber erstaunlicherweise sehr gut. Die Klischees des Western werden zwar auch hier bedient (schweigsamer Fremder, böse Großgrundbesitzer) sorgen aber auch für ein vertrautes Gefühl. Bereichert wird der Film durch seine Darsteller die vor allem mit Sam Riley (der nicht synchronisiert wurde) und Tobias Moretti prominent glänzen. Erstaunlich ist allerdings die Freigabe ab 12. Besonders zum Ende gibt es einige Gewaltspitzen die man bei so einer Einstufung nicht unbedingt erwartet. Guter Tag bei der FSK

Die Geschichte kann ihr großes Vorbild, Sergio Corbuccis "Leichen pflastern seinen Weg", nicht verleugnen schafft es aber doch eigenständig zu bleiben. Ein wirklich gelungener und spannender Film.