Betreff: Re: Der Anzug-Thread
Joop hat natürlich auch verschiedene Schnitte. Wenn es schmal sein soll, sollte man nach der Reihe "Finch Brad" Ausschau halten.
Hawes & Curtis... Da fällt mir ein, dass ich Charles Tyrwhitt noch nennen wollte. Ich habe da zwar lange nichts mehr gekauft, aber die Hemden waren damals ok. Man muss nur warten, bis die wieder einen 50 %-Sale bekommen.
Wenn sich jemand seine Hemden selbst zusammenstellen möchte, dem sei
http://www.tailorstore.de ans Herz gelegt. Habe ich schon ausprobiert, die sind wirklich gut. Die Stoffe kommen u.a. von den Zulieferern von Tommy Hilfiger etc.
Dennoch habe ich unterm Anzug in der Regel nur drei Marken: Boss, René Lezard und van Laack. René Lezard hat ein fabelhaftes PLV. Von Boss war ich sogar positiv überrascht, ich hole mir da immer die Vollzwirn-Hemden ("Two Ply"), und die sind einerseits fein, andererseits aber auch schön fest und können einiges ab. Tja, und van Laack ist van Laack. Ok, da zahlt man natürlich auch für den Namen, aber dann schaut man eben im Sale - geht ja auch bald wieder los. Den Mehrpreis finde ich aber schon gerechtfertigt - wer dagegen ein günstigeres Seidensticker-Hemd ein paar Mal durch die Waschmaschine gezogen hat, weiß sicherlich, was ich meine...

Hackett macht noch tolle Hemden, aber die sind preislich ebenfalls etwas gehobener...
Was Anzugstoffe angeht: Ich kenne das berufliche Umfeld nicht, aber man sollte eigentlich immer in Schurwolle unterwegs sein - kein Tweedsakko, kein Cord (*brrrrrr*), und Baumwolle idealerweise nur für einen legereren (Sommer-)Anzug, der auch mal knittern darf. Ach ja: Einreiher mit zwei Knöpfen. Die Drei-Knopf-Sakkos sind zu altmodisch, werden komischerweise immer noch verkauft. Von Zweireihern mal ganz zu schweigen (einige Designer wollten das vor einigen Jahren mal wiederbeleben, hat aber zum Glück nicht so ganz geklappt).
Dieser Beitrag wurde
2
mal editiert, das letzte Mal am 30.05.2014, 21:12 von Aldridge.