Betreff: Re: Hutpflege und -aufbewahrung
Ich habe mich übrigens ganz bewußt dafür entschieden, den Hut an der Krone auf und abzusetzen.
Warum?
Weil so - nach meinem Kenntnisstand - die unterschiedlichen Grundformen eigentlich erst entstanden sind, bevor sie in heutiger Zeit
extra so "gebasht" wurden. Der Griff an sich ist also durchaus "klassisch".
(der Krempengriff m.E. allerdings auch)
Ergo: Habe ich - bedingt durch meine Schweißgriffel - auch entsprechende Aufhellungen an meiner Krone.
Aber genau das macht ihn individuell, macht ihn zu
meinem Hut.
Da ich ihn täglich trage - und zwar gerade bei Wind und Wetter - ist das
für mich genau richtig.
Andere - ebenso legitim - möchten vielleicht lieber einen "Vitrinen-Hut", möglichst auf ewig konserviert im Auslieferungszustand.
So what?
Wobei ich annehme, das auch an der Krempe ähnliche Spuren zu sehen sein werden, greift man an der Krempe.
- Nur sind diese vermutlich nicht so auffällig.
Die Aufbewahrung findet zu Haus auf einem Wand-Huthalter (im Flur - keine Sonneneinstrahlung!), im Büro
auf einem Hutständer (von Todds) statt. Beides ist besonders im nassen Zustand ideal.
Findet sich unterwegs keine bessere Alternative, so hat sich (im nassen Zustand) die Ablage auf der
Krone bewährt.
Im Auto (weil weicher Untergrund + vordere Krempe über der Sitzkante) geht schon mal eine Ablage auf der trockenen
Krempe
(aber bitte niemals, wenn nass!).
Auf der Krone wackelt es im Auto zu sehr und droht der Hut sich zu verselbständigen.
(

Und Autofahren mit Hut geht erst ab 60+ und im Mercedes.)
Im Cafe / Restaurant lege ich den Hut üblicher Weise auf dem Nachbarstuhl ab.
Nettes Erlebnis im Bistro in Lissabon: Platzmangel, behalte daher den Deckel einfach auf.
Eine Dame strahlt mich aus ca. 20 m Entfernung immer wieder an.
(Ja, so etwas fällt auch Männern manchmal auf).
Wußte aber nicht, ob sie nicht doch "durch mich hindurch" auf die Straße schaute.
Als sie raus ging sagte sie: " Great hat. I like this style very much!"
Leute, ..."ich liebe diese Tage"... .
