Betreff: Re: Stereotypen in RAIDERS und Co
Ich habe hier das Gefühl, dass seitens dieser Islamic Human Rights Commission wieder etwas aufgebauscht wird. So ähnlich, wenn auch nicht so extrem wie damals bei den Mohammed-Karikaturen. Aber man macht aus einer Mücke einen Elefanten.
Man beschwert sich über Disneys Alladin? Das ist ein Cartoon. Man beschwert sich über die Darstellung Arabiens in RotlA? Sah es dort vor fast 100 Jahren nicht so aus? Hey, in Teilen der Gegend sieht es heute noch so aus... Es gibt keine "guten" Muslime in Filmen? Auf Indy bezogen haben wir Sallah (ist der Muslim?). Die "armen" Araber werden immer so schlecht dargestellt in den Filmen? Was ist mit den anderen Klischees? Die Deutschen sind auch oft die Nazis, die Bösen, die Überkorrekten. Die Franzosen sind oft die etwas schierigen, feigen, verlogenen Typen.
Mein Gott, es sind Filme. Filme brauchen Stereotypen, da man in 2 h nunmal einen Charakter nicht voll ausleuchten kann, wenn man auch noch Handlung und Action haben will. Filme sind moderne Märchen, keine Dokumentationen oder realistischen Berichte. Man sollte sich mal arabische Filme ansehen und schauen, wie dort andere Nationen und Nationalitäten wegkommen...
Und wenn die Zuschauer meinen, das Gesehene auf die Realität zu übertragen, haben die wohl ein großes Verständnisproblem bzw. leiden unter Realitätsverlust. Ich kann mir auch Talkshows ansehen ohne deswegen alle über einen Kamm zu scheren. Ich kann mir ebenfalls "Was guckst Du?!" ansehen und weiß, dass es nur Comedy ist.
Diese Aufregung finde ich sehr albern.
Claudia
How up do high knee...
