Komplettes Thema anzeigen 02.10.2013, 21:47
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Betreff: Re: Deutschneudorf sucht das Bernsteinzimmer
Wuppertal.
Die Suche nach dem legendären Bernsteinzimmer fasziniert Schatzjäger seit vielen Jahren. Von den Nazis entwendet, verliert sich seine Spur 1944 in Russland. Nun glaubt ein Suchtrupp im Bergischen Land fündig geworden zu sein. Denn die Stadt Wuppertal steht in Verbindung zu einem NS-Gauleiter.
Ein Team von Schatzsuchern hat Wuppertal als mögliches Versteck des legendären Bernsteinzimmers ausgemacht. Am Mittwoch setzte der private Suchtrupp auf einem brachliegenden Industriegelände im Stadtteil Vohwinkel seine Arbeit fort. Das Gelände diente einst der Rüstungsproduktion. Eine Bunkeranlage unter den Industriegebäuden ist in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die Schatzsucher gehen davon aus, dass die Bunker seit dem Zweiten Weltkrieg verschlossen sind. Weil nicht auszuschließen ist, dass auf dem Gelände Kriegs-Altlasten vorhanden sind, sei man bei der Suche sehr vorsichtig, sagte Schatzsucher Karl-Heinz Kleine. Seit Jahrzehnten beflügelt das Bernsteinzimmer Schatzsucher in allen Teilen der Republik.

Vor zehn Jahren wurde im Sommerpalast der Zaren vor den Toren von St. Petersburg die Rekonstruktion des legendären „achten Weltwunders“ der Öffentlichkeit übergeben. Seither sind die Spekulationen über den mysteríösen Verbleib des Originials nicht verstummt, sondern immer weiter gewuchert.

Spur des Zimmers verliert sich in KaliningradWuppertal ist als Heimat des NS-Gauleiters Erich Koch ins Gespräch gebracht worden, der angeblich etwas vom Verbleib des Schatzes gewusst haben soll und 1986 in einem polnischen Gefängnis starb. Koch war Gauleiter der NSDAP in Ostpreußen. Dorthin hatte die Wehrmacht das Bernsteinzimmer 1941 gebracht. Die Spur verliert sich 1944 in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad.

Schatzsucher graben in Wuppertal nach Bernsteinzimmer | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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