Betreff: Re: Grafiktablett
Der Einstieg verlief bei mir ähnlich, wie Chris ihn beschreibt - erstmal geschnuppert, immer mehr damit gearbeitet, recht schnell war das Grafiktablett aus dem Workflow nicht mehr wegzudenken. Die Maus kommt nur noch bei Feinstlayouts zum Einsatz.
Wie oben schon erwähnt, arbeite ich mit dem Wacom Graphire 1, das eine Arbeitsfläche von Din A6 hat. Da ich nahezu komplett aus dem Handgelenk arbeite, brauche ich kein größeres Grafiktablett. Das Modell, das ich täglich mehrere Stunden lang hartnäckig traktiere, stammt von Anfang der 2000er, über die Haltbarkeit bei Gebrauchtgeräten braucht man sich also keine Sorgen zu machen. Der Stift braucht hin und wieder eine neue Mine, die man als Ersatzteile bekommt.
Also, einfach in der Bay mal entsprechend zuschlagen und ausprobieren. Das neuste und tollste Produkt bringt einem nichts, wenn man nicht mit der Grundarbeitsweise zurechtkommt, nämlich damit, daß man das, was man zeichnet, nicht auf dem Tablett, sondern auf dem Monitor sieht. Mir hat das bei meiner Arbeitsweise nie Probleme bereitet, aber ich kenne Kollegen, die mit diese Diskrepanz zwischen Hand und Auge nicht klarkommen. In einem solchen Fall bietet sich dann das wesentlich teurere Cintiq an.