Komplettes Thema anzeigen 15.07.2011, 22:47
Aldridge Abwesend
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Betreff: Re: Der letzte Film
Die etwas anderen Cops - Oh. Mein! Gott! Was war denn das? Ich kann mir selbst den größten Scheiß in voller Länge anschauen, solange ich noch kleinste Fragmente von Unterhaltung ausmachen kann. "Transformers 2" habe ich auf die Weise durchgestanden, "Leg dich nicht mit Zohan an" auch. Es passiert eigentlich so gut wie nie, dass ich einen Film mittendrin ausschalte. Bei diesem hier war das nach knapp 40 Minuten der Fall. Der Streifen ist sowas von neben der Spur, die Charaktere labern die ganze Zeit einen derartigen Stuss und die Handlung macht sowas von keinen Sinn, dass es nicht zum Aushalten ist. Ich habe übrigens mal geschaut, wer der Regisseur und Drehbuchautor war: Adam McKay. Der hat auch "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" gedreht. Und den hatte ich sogar nach knapp 25 Minuten aus dem Player geschmissen. Naja, habe ich ein neues Grummelwichtel für die nächste Weihnachtsfeier...

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 - Die Harry Potter-Filme sind irgendwie eigenartig, seit David Yates Regie führt. Soll heißen: Die Teile sind wunderbar düster, liefern verzückend schöne Bilder, sind absolut fesselnd. Und ganz nebenbei lassen sie die Kinokassen noch ein bisschen lauter klingeln als ihre Vorgänger. Und doch lässt mich jeder Teil seit "Orden des Phoenix" irgendwie enttäuscht zurück. Mag es an der dünnen Story liegen, an der fehlenden Selbstironie oder daran, dass der erwachsene Harry zu nüchtern und aufgeklärt ist? Auch der neue Film ist hart, spannend, wunderbar inszeniert, und doch steuert alles zu geradlinig auf das Finale zu, bleibt der Endkampf zwischen Harry und Voldemort irgendwie hohl, ist der Abschluss dieser zehnjährigen Filmsaga einfach zu schnell abgehakt. Irgendwie fehlt der - Vorsicht, Wortspiel! - Zauber.