Komplettes Thema anzeigen 14.02.2011, 15:58
"Indy" Hans Abwesend
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Wohnort: NRW


Betreff: Re: Der letzte Film
Zitat von "Indy" Hans:
(...) "Nacht Mutter" (http://www.kino.de/...15756.html)

Lange her, daß ich den Film sah aber vergessen habe ich den nie. Selten etwas gesehen was mich mehr bewegt und aufgewühlt hat.


Leider scheint der Film hier, wie damals im Kino/Fernsehen, völlig ungerechtfertigterweise, unterzugehen was dieser, meiner Meinung nach, wirklich nicht verdient.

Der Film ist zwar harter, schwerer Stoff aber wer sich wirklich mal ernsthaft mit der Thematik (und dem Film) auseinandergesetzt hat wird ihn -so denke ich- nicht mehr vergessen und auch eine Träne am Ende wäre keine Schande (wenn man mich fragt).

Aus dem Inhalt:

"Jessie ist Mitte 30 und leidet an Epilepsie und Depressionen. Sie wohnt mit ihrer Mutter Thelma zusammen und eröffnet dieser zu Beginn des Stückes in fast nebensächlichem Tonfall beim Sortieren der Wäsche, dass sie vorhat sich am Ende des Tages umzubringen. Thelma hält dies zunächst für einen schlechten Scherz, erkennt dann aber schnell, wie ernst das Vorhaben ihrer Tochter ist. Sie versucht dann verzweifelt, Jessie umzustimmen. Nach und nach stellt sich heraus, dass Jessie ihren Selbstmord lange und bis ins Detail geplant hat. Beide stellen sich nun ihrer Vergangenheit, erörtern vergangene Konflikte und ziehen ein Fazit ihres bisherigen Lebens. Thelma gelingt es nicht Jessie von ihrem Vorhaben abzubringen, denn diese ist nach sorgfältigem Abwägen aller Aspekte weiterhin der Meinung, dass sich das Weiterleben für sie nicht lohnt. Das Stück endet schließlich mit dem Selbstmord der Tochter."
Quelle: Wikipedia

Sorry, daß ich den Film noch einmal aufs Tapet bringe aber ich halte ihn, trotz des Alters, wirklich für sehr sehens- und empfehlenswert.
Hans