Betreff: Re: Der letzte Film
Minority Report - Nach vielen Jahren endlich mal die Muße gehabt, den Film wieder zu schauen - und ich war mit diesem zeitlichen Abstand echt erstaunt. Die Story ist natürlich klasse, die Bilder sind toll, der Cast anständig, und: Dass ein Film, der eigentlich fürs Mainstream gedreht wurde, so viele surreale Elemente enthält, ist mehr als bemerkenswert. Außerdem wirken viele im Film gezeigte Techniken noch "näher" als vor acht Jahren. Ach ja: Auch nette Lederjacke, die Cruise trägt...
From Paris with Love - Nachfolgeproduktion zu "96 Hours" aus dem Hause Besson. Insgesamt kurzweiliges Actionfilmchen mit einem bestens aufgelegten Travolta. Am Anfang jedoch noch recht sperrig und uninspiriert, dann bekommt der Film aber immer mehr Drive und wird richtig spannend. Letztlich aber bei weitem nicht so gut wie eben "96 Hours" oder selbst "Kiss of the Dreagon" oder "Unleashed". Frage nebenbei: Sind Besson und Regisseur Morel verkappte Thilo Sarrazins? In deren Filmen sind irgendwie immer Pakistani und andere ethnische Gruppen die Bösen...
Die dummen Streiche der Reichen (Don Louis) - Humoriger Abschluss des Wochenendes. Als Kind hatte ich den Film gefühlte 1.000 Mal gesehen, dann mindestens 20 Jahre nicht mehr, bis nun endlich die DVD erhältlich war. Tjia, ich konnte die Dialoge fast noch komplett mitsprechen, aber auch dieser Film ist ein Beispiel dafür, dass manche Kultobjekte aus der Kindheit mit erwachsenen Augen irgendwie verlieren. Tolle Ausstattung, tolle Tobsuchtsanfälle von de Funes, netter Auftritt von Montand, aber letztlich doch nicht mehr als eine überdrehte Nummernrevue. Egal, mit Nostalgiebonus und guter Laune immer noch ein großer Spaß. Und Karin Schubert spielt auch mit...
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mal editiert, das letzte Mal am 06.09.2010, 13:34 von Aldridge.