Komplettes Thema anzeigen 09.06.2010, 23:26
Nordfisch Abwesend
Mitglied
Dabei seit: 23.09.2007
Wohnort: Hamburg


Betreff: Re: Serien-Empfehlung
Also ich steh auch nicht so auf diese "normalen" Serien, wie Chris sie nennt. Ich mag hingegen richtig gerne diese filmischen Serien, die sich entwickeln und immer was neues bringen.
Diese Serien habe ich komplett gesehen und bin begeistert:

The Sopranos
Sopranos sind einfach genial. Und die Serie ist nicht nur was für Mafia-Fans, denn sie bietet so viel mehr, als in einen einzigen Mafia-Film passt. Die Charaktere können sich richtig gut entfalten und am Ende der Serie kennt man sie wie einen Verwandten. Grinsender Smiley
Ich musste mich ein paar Folgen reinschauen, aber dann hat mich diese Serie nicht mehr losgelassen. Wer es versuchen will, sollte den Sopranos auf jeden Fall ein zwei, drei Folgen Zeit lassen - dann wird man aber definitiv belohnt!

Six Feet Under
Bei Six feet Under ist es eigentlich genauso wie bei den Sopranos. Man braucht ein paar Folgen um reinzukommen, aber spätestens nach der zweiten Staffel hat man alle Figuren irgendwie ins Herz geschlossen und "kennt sie". Diese Serie ist etwas dramatischer und - wenn man das so sagen kann - menschlicher als die Sopranos. Der Humor ist auch etwas anders. Für mich ist Six Feet Under aber definitiv die beste Serie, die ich kenne.

Deadwood
Wer Westernfilme mag, wird sicherlich auch seinen Spaß an Deadwood haben. Zwar geht hier alles etwas langsamer zur Sache, allerdings ist das auch genau der Pluspunkt. Denn so real habe ich den Wilden Westen noch in keinem Film erlebt. Hier wird sich richtig Zeit für die einzelnen Charaktere und die Geschichten gelassen, sodass man sich richtig mittendrin fühlt!

Rom
Rom ist praktisch das Äquivalent zu Deadwood. Und wenn man sich für die Zeit Cäsars interessiert, ist man mit dieser Serie auf jeden Fall gut beraten! Zwar geht es hier oft auch etwas zu Soap-artig ab, was die Beziehungen und Intrigen angeht, allerdings nicht so sehr, dass es mich stark stören würde - es ist unterhaltsam. Kann ich also ebenso wie Deadwood sehr empfehlen!

Terminator: Sarah Connor Chronicles
Diese Serie ist natürlich nur interessant für diejenigen, die auch die Terminator-Filme (vor allem die ersten beiden) mögen. Sie spielt nach dem zweiten Film und greift viele Story-Elemente daraus auf und spinnt sie intelligent weiter. Zuerst war ich der Serie gegenüber ziemlich skeptisch, habe sie mir dann aber doch spontan als Angebot mitgenommen. Ich wurde nicht enttäuscht: Es wird sehr schön die Stimmung der ersten beiden Filme eingefangen und das ganze wird sehr schön originell fortgesetzt (anders als in T3 oder 4). Dabei ist das ganze nahe genug an den Filmen, aber auch so eigenständig, dass es keine lahme Wiederholung ist. Terminator-Fans sollten eigentlich nicht enttäuscht sein.

My Name is Earl
Diese Serie folgt zwar eher dem normalen Serien-Konzept, dass jede Folge ähnlich aufgebaut ist und das Ganze nicht groß aufeinander aufbaut. Allerdings ist sie trotzdem meiner Meinung nach richtig gut gelungen. Der Humor trifft genau meinen Geschmack und ich habe bisher noch keine langweilige Folge gesehen, was schon was heißen will. Spontan würde ich mal behaupten, dass die Serie auch Chris' Humor voll und ganz trifft. Ich kann mich natürlich auch täuschen. Einen Versuch kann man auf jeden Fall wagen. Die Folgen sind auch schön kurz (20 Minuten) und kann man gut mal "nebenbei" gucken. Also einfach mal antesten.